Huus am Rhy

Mr hän Früehlig 2008 und mi Partnerin (Liegeschaftsverwalterin) und ich hän sit ca. 2 Joor Usschau noch eme Eigeheim in Muttenz. D Priise vunere ca. 3,5-4 Zimmer-Wohnig sin veruggt. Eigentlich an dr Quelle, aber trotz honoränte Priise müesst me z grossi Kompromiss in Chauf neh. Entweder hesch e Chirche, s Trämli oder e z deftig befahreni Stroos vorem Huus. Bi zwei Punkt hän mr au nie so e richtig gliiche Nenner gfunde. Obwohl sie immer vu Wasserschäde in Dachwohnige verzellt het, hät sie am Liebschte e Dachwohnig gha. Ich ha unbedingt mi Plätzli Grüen vor de Wohnig welle, also am liebschte e EG-Wohnig mit Gärtli und Grill etc. Es sich e Chauf vo Eigeheim, nid vo nere Zytig. Das Thema gosch ei, viliicht zwei mohl im Lääbe a. Mr sin beidi z Birsfälde ufgwachse, drum hämmer uns in Muttenz scho sit Joore, rächt Dehei g fühlt. Z Birsfälde hän mr vo chlei här unter anderem s Chaftwärk, s Birschöpfli und au s Inseli gnosse. Wie`s dr Zuefall het welle, hän mr in unserer Beziehig au s „verflixte“ 7 Joor gha. Aber s Thema isch e anders.
Vor em Herbscht im gliiche Joor stolpere ich doch übere Inserat vumene Huus. Wouw, die Bilder. 5 Meter am Ufer vom Rhy. Mit Umschwung und kei Nochbr wit und breit. Im Dreiländeregg !? Das gits jo gar nid. Wohlgemerkt, in Muttenz red i vo mene Priis bi nere 3,5/4 Zimmer-Wohnig ab 500`000.- schwizer Franke ufwärts. I hät das Inserat vermuetlich gar nid fertig gläse, wenn zu allem ahne de Priis vo däm Huus nid so überrascht het. 5,5 Zimmer, mit Ölheizig und eigener Klärgruebe. Ca. 400-500 Meter flussabwärts het`s e Boots-Hafe. Ja, cha natürlig nid z Muttenz si. Sisch de Boots-Hafe vo Gränzach, ähne am Rhy. S Huus keini 300`000.- Schwizer Franke, aber in Euro usgschriebe.
Das isch eimohlig. „Noch nie dagewesen“ und wird au so schnäll wenn überhaupt, nie meh im Agebot si. Das, geschwaige öbis ähnlichs. D Partnerin het gstuunt und au gmeint, s genialschte au für unseri zwei Chatze.
Baut anno 1954, myni Auge hän ersch 10 Joor spöter „s Licht vo dr Welt“ gseh. Do sin Hochhüüser am Staussee, s Stärnefäld-Quartier z Birsfälde und unser zuekünftigs Heim nonig baut worde. Ersch 2 Joor vorhär isch dr Flugplatz Stärnefäld gschlosse worde. Do het`s au no kei Boots-Hafe in Gränzach geh.

S Huus isch z Gränzach uf dütscher Site. Mit Bligg uf Birsfälde, dr Auhafe, s Inseli mit Chraftwärk und Schleuse und dr Stadt Basel. Churz und knapp, my zuekünftig Heimat. S chöme mr bim schriibe, hüt no fasch d Träne. Im gliiche Joor 1954 isch die erschti Schleuse in Birsfälde eröffnet worde. S Chraftwärk z Birsfälde het e Chef gsuecht. Interässe het e Herr us Bayern, Dütschland gha, doch het är mit Familie Dütschland nid welle verloh. Also het ihn s Chraftwärk mit Bau vu däm Huus z Gränzach am Rhy unterstützt. Es het e Bootssteg dezue geh, so isch är amig au mit em Boot go schaffe. Und ja, wäre d Waiche dur Schiggsalsschlegg nid andersch gschtellt worde, wär mi Dehei hüt no, ähne am Rhy.
I bi`s natürlig go a luege. Es isch e Erbgmeinschaft gsi, zwei Schwöschtere wo dört ufgwachse sinn.
S goht witter, i bi grad innere kreastive Dänggpause.
Umgäbig




Inne











Usse











